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Schluss mit Winterspeck: Die größten Kalorienfallen auf dem Weihnachtsmarkt

Die Deutschen lieben Weihnachtsmärkte – und vor allem das dort angebotene Essen.

Ein Großteil des Geldes wird beim Besuch gerne mal nicht etwa für Kerzen, Schmuck oder Wollmütze ausgegeben, sondern für Nahrung.

Herzhafte Leckereien locken dabei genau so sehr wie süße Naschereien.

Das macht sich nicht nur im Geldbeutel, sondern auch auf den Hüften bemerkbar: Viele der Leckereien sind echte Kalorienbomben.

So viele Kalorien hat das Weihnachtsmarktessen

Wer sich eine Bratwurst im Brötchen, eine Tasse Glühwein und eine Tüte gebrannte Mandeln gönnt, hat damit im Durchschnitt rund ​1.220 Kalorien zu sich genommen – das sind bereits um die 65 Prozent des täglichen Kalorienbedarfs einer erwachsenen Frau.

Der absolute Spitzenreiter, was die Menge der aufgenommenen Kalorien auf dem Weihnachtsmarkt angeht, ist Reibekuchen mit Apfelmus – mit 700 Kalorien pro Portion schlagen die Kartoffelpuffer zu Buche.

Dicht dahinter tummeln sich aber schon Pommes mit Currywurst (680 Kalorien), gebrannte Mandeln (510 Kalorien) und eine Bratwurst mit Brötchen (500 Kalorien).

Und auch Produkte, von denen man es weniger erwarten würde, sind überraschend belastend für das Kalorienkonto: Eine Scheibe Weihnachtsstollen hat zum Beispiel immerhin 330 Kalorien.

Clever Kalorien sparen auf dem Weihnachtsmarkt

Nun endlich mal eine gute Nachricht: Wer Kalorien einsparen möchte, wird auch auf dem Weihnachtsmarkt fündig.

Ersetzt man die Bratwurst durch Burgunderschinken, den Glühwein durch Apfelwein und die gebrannten Mandeln durch Maronen, so wird das Essen nämlich schon deutlich gesünder.

100 Gramm des herzhaften Schinkens schlagen nur mit rund 280 Kalorien zu Buche, eine Tasse Apfelwein hat um die 50 Kalorien und mit den Maronen lassen sich im Vergleich zu den gebrannten Mandeln etwa 300 Kilokalorien einsparen.

Grundsätzlich gilt: Im Ofen Gebackenes schlägt Frittiertes. Denn mit Garmethoden, die ohne viel Fett auskommen, kannst du ordentlich Kalorien einsparen.

Bildergalerie: Die 10 größten Kalorienfallen auf dem Weihnachtsmarkt

Es gibt noch weitere Leckereien, die du ganz einfach gegen eine kalorienärmere Alternative ersetzen kannst: Wie wäre es zum Beispiel mit Schupfnudeln und Sauerkraut statt Kartoffelpuffer – oder einem Bratapfel statt der glasierten Variante?

Einige der auf Weihnachtsmärkten angebotenen Nahrungsmittel enthalten zudem ohnehin deutlich weniger Kalorien: Mittlerweile gibt es neben Maiskolben immer öfter auch Champignonpfannen, saure Gurken oder Ofenkartoffeln.

Weihnachtsmarkt: Getränke haben es ebenfalls in sich

Auch wenn es verlockend ist, sich die Hände daran zu wärmen, sollte man unbedingt darauf achten, wie viele der angebotenen Getränke man zu sich nimmt – und das nicht nur wegen des bevorstehenden Brummschädels am nächsten Morgen.

Denn die üblicherweise zum Besuch auf dem Weihnachtsmarkt gehörenden Drinks sind nicht sonderlich kalorienarm.

Am meisten enthält eine Tasse Kakao mit Sahne: 400 Kalorien sind ungefähr drin. Aber auch Glühwein und Punsch enthalten reichlich Zucker – und ein Schuss Hochprozentiges erhöht den Kaloriengehalt weiter.

Mit einem Becher nimmt man rund 240 Kalorien zu sich. Wer eine kalorienarmere Alternative will, sollte sich stattdessen alkoholfreien Punsch bestellen: Pro 200 Milliliter hat dieser nur rund 100 Kilokalorien.

Judith Kerstgens

*Der Beitrag „Schluss mit Winterspeck: Die größten Kalorienfallen auf dem Weihnachtsmarkt“ wird veröffentlicht von FitForFun. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

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