Gesundheit

Touristin erleidet schwere Verbrennungen durch Henna-Tattoo – Experten warnen

Brooke Crannaford wollte sich während ihres Urlaubs in Ägypten etwas gönnen und ließ sich deshalb ein Henna-Tattoo auftragen. Eigentlich sollten die Verzierungen auf ihrer Haut nach einiger Zeit von selbst verschwinden. Doch der Urlaubsspaß wurde für die Australierin zu einer echten Gesundheitsgefährdung. Beinahe hätte sie dadurch sogar einen Finger verloren.

„Nach ein paar Stunden begann es zu jucken, in den 24 Stunden danach wurde es schlimmer und schlimmer“, berichtete die 25-Jährige dem australischen Nachrichtenportal „Yahoo News“. Der Vorfall ereignete sich bereits im November, jetzt ging Crannaford mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit. Schon bald verlor sie das Gefühl in den Fingern, im Krankenhaus wurde schließlich eine bakterielle Entzündung ihrer Haut festgestellt sowie Verbrennungen zweiten und dritten Grades auf ihrer Hand.

Experten warnen vor Henna-Tattoos im Urlaub

Glücklicherweise ging die Geschichte für Crannaford einigermaßen glimpflich aus. „Ich hatte großes Glück, dass ich keine Finger verloren habe“, sagte sie. Nach drei Wochen konnte sie den Verband abnehmen, eine weitere Woche darauf ging sie wieder zur Arbeit. Verursacht wurde die Reaktion durch sogenanntes „schwarzes Henna“, das für das Tattoo benutzt wurde. Normalerweise enthalten Henna-Tattoos nur natürliche, pflanzenbasierte Stoffe. Schwarzes Henna enthält jedoch chemische Zusatzstoffe.

Crannaford hatte sich ihr Tattoo von einer einheimischen Frau aufbringen lassen, für – wie sie sagt – nur fünf Dollar. Experten warnen davor, sich im Urlaub den Körper mit Henna-Tattoos verzieren zu lassen. Diese sehen zwar schön aus, können im schlimmsten Falle aber, wie bei Brooke Crannaford, zu schweren gesundheitlichen Gefährdungen führen. Die Aktion „Das Sichere Haus“ empfiehlt unter anderem, auf die Farbe zu achten. Im Gegensatz zum schwarzen, gefährlichen Henna ist das natürliche Henna rotbraun.

Quellen: „Yahoo News“ / Aktion Das Sichere Haus

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