Gesundheit

Cebit 2018: Laufassistent vereinfacht gesundes Joggen

Langes Laufen strapaziert den Körper – es kann zu Verletzungen kommen. Drum entwickelten Forscher einen Laufassistenten, der Knieschmerzen und Co. verhindern soll. Dieser ist auf der Cebit 2018 zu sehen.

Innovation beim Laufen

Leichter Laufen: Die Wissenschaftler des Forschungszentrums Bildung Digital an der Universität des Saarlandes (FoBiD) und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) haben sich für die Digitalisierungs- und Innovationsmesse Cebit nicht lumpen lassen.

Bei Stand G75, Halle 27, können Besucher den Laufassistenten „Footstriker“ selbst austesten. Durch schmerzfreie Stromstöße aus Elektroden an der Wade trainiert er Joggern den richtigen Bewegungsablauf an. Dadurch wird typischen Läufer-Verletzungen vorgebeugt.

Dankbare Erfindung für verschiedene Läufer-Gruppen

Der Assistent dürfte vor allem Fersen-Läufer freuen: Diese erleiden laut Antonio Krüger, Professor für Informatik an der Universität des Saarlandes, nämlich doppelt so häufig Verletzungen wie Vorderfuß-Läufer.

Auch Freizeitsportler werden bedient: Hobby-Jogger, haben oft keine Möglichkeit zur effektiven Analyse ihrer Lauftechnik, so Krüger. Dazu seien oft Zeitlupen-Videos nötig. Der Laufassistent könnte Abhilfe schaffen, da er von vornherein zur korrekten Bewegung animiert.

Selbst bei hoher Belastung, wie einem Marathon-Lauf, könnte er Ermüdungsbrüchen und Knieverletzungen vorbeugen.

Das kann der ‚Footstriker‘ wirklich

18 Probanden zwischen 24 und 36 Jahren testeten in einem 3-km-Probelauf das Fitness-Gerät.

Die Entwickler sind zufrieden: Sie stellten fest, dass es zu deutlich weniger Fersenauftritten kam, als bei der Verwendung eines persönlichen Lauftrainers.

Olivia Samnick

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