Gesundheit

Nummern statt Namen bei gesund.de

Seit knapp einem Monat ist der Marktplatz von gesund.de nun live und Patient:innen können darüber sowie über die App Bestellungen absetzen. Aber noch läuft nicht alles rund auf der von Phoenix und Noventi ins Leben gerufenen Plattform. So wird beispielsweise von der App nicht der Name der oder des Bestellenden angezeigt, sondern nur eine Nummer. Bei gesund.de ist man sich des Problems bewusst und verspricht nachzubessern.

Gesund.de ist gestartet. In den teilnehmenden Apotheken schlagen Bestellungen auf. Doch offenbar gibt es noch eine ganze Reihe von Kinderkrankheiten, wie in den Apotheker-Facebook-Gruppen zu lesen ist. So gibt es unter anderem noch Probleme bei der Suchfunktion. So werden beispielsweise bei der Suche nach Ibuprofen sehr prominent Eigenmarken wie Ibuprofen Apo-Rot sowie aus Apotheken angezeigt, die über 100 km entfernt sind. Außerdem werden derzeit bei Bestellungen über die App keine Namen angezeigt, sondern immer nur eine Nummer – offenbar immer dieselbe. Das heißt: Die jeweilige Apotheke kann die Bestellungen nicht zuordnen.

Mehr zum Thema

Integration in Warenwirtschaft

„Gesund.de“ an ADG angebunden, Noventi und Pharmatechnik folgen

Apps und Plattformen

Gesund.de, Zukunftspakt, apotheken.de: Das gibt es fürs Geld

Gesund.de erklärt auf Nachfrage der DAZ, dass tatsächlich derzeit in der App nur Nummern weitergegeben werden. „Sobald Web und App in Kürze angeglichen werden, wird auch das User-Management in Web und App identisch sein, und dann werden wir auch die Namen der Kunden an die Apotheken weitergeben können“. Gesund.de will laut eigener Aussage die Angleichung noch in diesem Jahr vornehmen. Dann soll auch die Nutzung von Payback auf beiden Kanälen möglich sein, aktuell geht das nur über den Marktplatz. Zum geplanten Start des E-Rezepts soll alles fertig sein. Und auch das Problem mit der Suche hat man zumindest laut dem zuständigen Phoenix-Außendienst auf dem Schirm und arbeitet an einer Lösung.

Die schnelle Selfmade-Lösung

Das Problem mit den Nummern konnten die Apotheken übergangsweise kurzfristig selber lösen: Auf den roten Stift neben der Zahl gehen, den Namen eingeben und speichern – dann „merkt“ sich die App das. Manchmal erfährt man in Facebook-Gruppen doch mehr als beim Support.

Quelle: Den ganzen Artikel lesen