Gesundheit

Schnupfen, Husten, Halsweh: So schnieft Deutschland

Es fängt an mit Halsschmerzen, Schnupfen und allgemeiner Erschöpfung, dann kommen Kopf- und Gliederschmerzen hinzu. Aus einer großen Umfrage zum Thema Erkältung ging jetzt hervor, wie der Infekt in Deutschland typischerweise verläuft.

Eine Erkältung ist zwar in aller Regel nicht gefährlich, kann sich bisweilen aber durchaus so anfühlen. Denn bei Husten und einer verschnupften Nase bleibt es häufig nicht: Kopf- und Gliederschmerzen lassen meist nicht lange auf sich warten und plagen den Erkrankten zusätzlich.

Wie die typische Erkältung in Deutschland aussieht, untersuchte das Marktforschungsinstitut Kantar. In Auftrag von Ratiopharm befragte es 1000 Frauen und Männer ab 14 Jahren.

Vorweg: Die „typische Erkältung“ gibt es eigentlich nicht, denn jeder Infekt ist anders. Aber bei vielen verläuft sie ähnlich. So klagten 62 Prozent der Teilnehmer darüber, dass sie bei einer Erkältung unter mehreren Symptomen zu leiden hätten. In der Regel treten diese aber nicht gleichzeitig auf, sondern nacheinander.  

Von Montag bis Freitag versorgt Sie FOCUS Online mit den wichtigsten Nachrichten aus dem Gesundheitsressort. Hier können Sie den Newsletter abonnieren.

 
 

Das ist der charakteristische Verlauf einer Erkältung:

  • In den ersten zwei Tagen dringen die Viren in die Zellen ein. Es zeigen sich erste Symptome wie Halsschmerzen, Niesreiz, leichter Schnupfen und eine allgemeine Erschöpfung.
  • Ab Tag 3 kommen gegebenenfalls Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber hinzu. Die Halsschmerzen und der Schnupfen verschlimmern sich.
  • Ab Tag 6 tritt zunehmend trockener Reizhusten auf, der
  • ab Tag 7 von Husten in Kombination mit zähflüssigem Schleim abgelöst wird.
  • An Tag 9 sollten die Symptome abklingen und die Erkältung größtenteils überstanden sein.

Verstopfte Nase nervt am meisten

Die meisten finden aber nicht die Kopf- und Gliederschmerzen bei einer Erkältung am schlimmsten, sondern die verstopfte Nase: Für 33 Prozent der Befragten war sie laut Umfrage das nervigste Erkältungssymptom, danach folgten erst Kopf- und Gliederschmerzen (27 Prozent). 20 Prozent störte der Husten am meisten, nur 16 Prozent beschwerte sich über die Halsschmerzen. 

Lesen Sie auch:

  • PUSH – 9 Dinge sind entscheidend – Infektiologe verrät: Der 24-Stunden-Notfall-Plan bei einer Erkältung
  • PUSH – In der Erkältungszeit – Tropfende Nase, Husten und Halsschmerzen: Mit sechs Tipps beugen Sie Infekten vor
  • PUSH – Probleme mit Herz, Hormonen, Haut – Wenn Schwitzen nicht harmlos ist: Diese Krankheiten können dahinter stecken

Gut sortierte Hausapotheke

Wie gut sind die Bundesbürger auf eine Erkältung vorbereitet? Laut den Ergebnissen der Umfrage wird sich ein Großteil von ihnen problemlos zu helfen wissen: Bei etwa der Hälfte der Befragten stehen Nasenspray und Halstabletten (je 45 Prozent) und ein Hustenmittel (43 Prozent) in der Hausapotheke. Kombipräparate hatten über ein Viertel von ihnen parat.

Und welche Kriterien spielen bei der Suche nach dem passenden Erkältungspräparat eine Rolle? Bei Nasenspray ist 54 Prozent wichtig, dass es frei von Konservierungsstoffen ist. Bei Hustensaft, insbesondere für Kinder, achten 71 Prozent der Deutschen darauf, dass es auf pflanzlichen Inhaltsstoffen basiert. Für 55 Prozent muss es zuckerfrei sein und für 54 Prozent auch geschmacklich überzeugen – damit es vom Kind überhaupt genommen wird.

Lesen Sie auch:

  • PUSH – Stiftung Warentest – Arzneien im Check: Diese Medikamente gehören in Ihre Hausapotheke 

Erkältung: Was passiert im Körper?

Welt der Wunder Erkältung: Was passiert im Körper?  

Quelle: Den ganzen Artikel lesen