Gesundheit

Uniklinik Mannheim unterstützt Franzosen im Kampf gegen Corona

Ein Coronavirus-Patient aus der Region Elsaß in Frankreich wurde am Dienstag in ein Krankenhaus in Deutschland gebracht, und zwar per Hubschrauber nach Baden-Württemberg. Der Patient ist einer von bisher insgesamt zehn. Der Mann kommt aus der Stadt Colmar im Osten Frankreichs, wo Mediziner davor warnen, das Gesundheitssystem dort könne bald zusammenbrechen. Hier, in Mannheim, an der Universitätsklinik, sagte der leitende Intensiv-Mediziner Thomas Kirschning: O-Ton: BROADCAST AND DIGITAL RESTRICTIONS~**KEINE BESCHRÄNKUNGEN**~ Ein Coronavirus-Patient aus der Region Elsaß in Frankreich wurde am Dienstag in ein Krankenhaus in Deutschland gebracht, und zwar per Hubschrauber nach Baden-Württemberg. Der Patient ist einer von bisher insgesamt zehn. Der Mann kommt aus der Stadt Colmar im Osten Frankreichs, wo Mediziner davor warnen, das Gesundheitssystem dort könne bald zusammenbrechen. Hier, in Mannheim, an der Universitätsklinik, sagte der leitende Intensiv-Mediziner Thomas Kirschning: O-Ton: „Wir haben derzeit den Vorteil, dass wir noch Kapazitäten haben und uns vorbereiten auf eine Welle, die möglicherweise auch zu uns kommen könnte. Und daher haben wir aktuell eine Station eingerichtet, eine Intensivstation, die übermäßig Patienten aufnehmen kann und die es im Moment mit drei Patienten belegt, sodass wir im Moment noch Kapazität haben.“ Die Regierung des Bundeslandes Baden-Württemberg hat erklärt, man werde helfen, solange die Intensivbetten noch nicht von Patienten aus der Region hier gebraucht würden. Auch die Bundesländer Rheinland-Pfalz und das Saarland sowie mehrere Kantone der Schweiz sind dabei, Patienten aus Frankreich zu helfen.

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